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Landesweite Vortragsreihe Das jüdische Sachsen-Anhalt in Bernburg

im Gespräch mit Joachim Grossert
Dr. Anton Hieke
25. Mai 2022 um 17:00Uhr

Im heutigen Sachsen-Anhalt gab es vor über tausend Jahren die erste jüdische Gemeinde. Die jüdischen Traditionen prägen unsere Städte in Sachsen-Anhalt mit, nicht nur in Dessau, Halle und Magdeburg. Wieso war das heutige Sachsen-Anhalt so bedeutsam für die jüdische Seite unserer Geschichte in Deutschland und sogar weltweit? Kommen Sie mit auf den Rundgang zu den Spuren jüdischer Traditionen zwischen Zeitz und Salzwedel. An den Vortrag schließt sich ein Gespräch mit Fachleuten zu ihrer Stadt an.

Der aufgeklärte Herzog Alexius von Anhalt-Bernburg hob bereits 1810 die meisten Einschränkungen für Juden und Jüdinnen auf und berief den gemäßigt liberalen Dr. Salomon Herxheimer zum Landesrabbiner. In dessen fast 50-jähriger Tätigkeit sorgte dieser für eine auf Respekt und Anerkennung basierende Koexistenz von Christen und Juden in Bernburg. Der Katastrophe des Nationalsozialismus folgte in der DDR das fortschreitende Vergessen jüdischen Lebens in der Stadt. Die größte Leistung der Nachwendezeit ist die Wiederherstellung eines würdigen Zustandes des jüdischen Friedhofes durch bürgerschaftliches Engagement und die Stadt.

Um sich für diese Veranstaltung anzumelden, schreiben Sie an: kerstin.schmidt.stadt@bernburg.de

Der Eintritt ist frei. Ihre Spende ist willkommen.

Eintritt
Regulär:
Kostenlos
Veranstalter
Arbeitskreis für Jüdische Geschichte in Bernburg, Leopold Zunz e.V.
Veranstaltungsort
Trauerhalle am Jüdischen Friedhof
Rößeberg 2
06406
Bernburg