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Landesweite Vortragsreihe Das jüdische Sachsen-Anhalt in Genthin

im Gespräch mit Antonia Beran
Kreismuseum Jerichower Land
20. Juni 2022 um 17:00Uhr

Im heutigen Sachsen-Anhalt gab es vor über tausend Jahren die erste jüdische Gemeinde. Die jüdischen Traditionen prägen unsere Städte in Sachsen-Anhalt mit, nicht nur in Dessau, Halle und Magdeburg. Wieso war das heutige Sachsen-Anhalt so bedeutsam für die jüdische Seite unserer Geschichte in Deutschland und sogar weltweit? Kommen Sie mit auf den Rundgang zu den Spuren jüdischer Traditionen zwischen Zeitz und Salzwedel. An den Vortrag schließt sich ein Gespräch mit Fachleuten zu ihrer Stadt an.

War Genthin ein jüdischer Ort? Nur wenig ist darüber bekannt. Groß war die jüdische Gemeinde nie, aber sie besaß immerhin schon in den 1860er Jahren eine erste Synagoge. Sogar christliche Bürger:innen kamen zum Gottesdienst hierher. Die feierliche Eröffnung der neuen Synagoge fand 1928 noch unter großer Anteilnahme von Stadt- und Kirchenvertreter:innen statt. Wenige Jahre später mussten fast alle Familien Genthin für immer verlassen. Was wissen wir heute und wie können wir uns daran erinnern? 

Der Eintritt ist frei. Ihre Spende ist willkommen.

Eintritt
Regulär:
Kostenlos
Veranstalter
Landkreis Jerichower Land, Kreismuseum, Leopold Zunz e.V.
Veranstaltungsort
Kreishaus
Brandenburger Straße 100
39307
Genthin